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06.03.2026 18:00 - 00:00

mis en scène

  • ○ 25.00 ist unser Richtpreis für diese Veranstaltung – wer mehr geben kann, unterstützt andere mit. Wer weniger hat, gibt, was möglich ist – jede Beteiligung zählt.

«mis en scène – beats électroniques, Kunst und Performance» ist ein zweitägiges Mini-Festival für elektronische Musik. Es bringt etablierte wie auch junge Kunstschaffende im breiten Feld der elektronischen Musik zusammen. Ein besonderer Fokus von mis en scène liegt auf Nachwuchskünstler*innen, die ihre Projekte präsentieren können.
Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Thema «passion» und fragt danach, was Menschen zur Musik bewegt und antreibt.
Zu sehen gibt es Konzerte, Installationen und Performances.

ab 18h Installationen von

Sarah Ozorio Vogel
“I work at the intersection of sound, space, and perception. My practice questions how sound reshapes our experience of space in art installations, combining theory and practice to rethink the relationship between artwork, environment, and audience.“

Jeevan Nydegger (Yakary) ist ein Lausanner Klangkünstler und Producer . Er veröffentlicht mehrere EPs, in denen sich elektronische Musik und Rap verbinden. Parallel dazu entwickelt er audiovisuelle Live-Performances, oft begleitet von Licht oder Projektionen.

Celestine, heute Sound Arts Studentin an der HKB, spielt seit ihrer Kindheit Cello, bis ihr Konflikt mit der klassischen Musikszene ihr die Freude daran nahm. Seither erforscht sie ihr Interesse für experimentellen Sound, Theatermusik und rhythmische Überraschungen, die ihr Gehirn und Organe zum Tanzen bringen. Sie ist Teil eines Duos, das mit Noisemusik für Cello und Modular Syntheziser begann und nun experimentellen Pop komponiert.
Wenn Celestine komponiert, geht es um Lebensentscheidungen, Klänge, die ihr sehr persönlich vorkommen und um Humor, der sich selbst in kleinsten Soundpartikeln verstecken mag.


ab 20.00h Konzerte und Performance

Konzert
möf ist das Pseudonym des Musikers Fabian Mösch aus Zürich. Er sucht mit Klarinette, Drones und atmosphärischen Klangflächen einen entschleunigten Gegenpol zum Alltag. Sein aktuelles Album «A Terrain» lädt zum aktiven Zuhören ein: Zwei harmonische Motive wachsen, wandeln sich und verweben sich zu vibrierenden Soundlandschaften. Wiederholung schafft Vertrautheit, Frequenzen treten in Dialog mit offenen Ohren und versuchen die Grenze zwischen Bühne und Raum aufzuheben, hin zu einem kollektiven Hörprozess voller Ruhe, Präsenz und innerer Bewegung.Konzert

Konzert
Sasha Lvov
«Kunst verstehe ich als einen Dialog – zwischen Autor:innen und Zuhörer:innen, zwischen Autor:innen untereinander oder zwischen Zuhörer:innen untereinander. Zu einem alltäglichen oder globalen Thema muss ich als Autor einen Dialog provozieren und daran teilnehmen.»

Performance
Cathy van Eck ist Komponistin, Klangkünstlerin und Forscherin. In ihrer Arbeit verbindet sie Performancekunst, elektronische Musik und bildende Kunst. Sie entwickelt Performances mit Alltagsobjekten und Live-Elektronik, in denen sie Bewegungen und Klänge neu in Beziehung setzt. Ihre Werke – u.a. Empty Chairs, Cheering for Others… – sind international auf Festivals, in Galerien und Konzerten zu erleben. Sie ist Mitglied der Künstlerplattform iii und unterrichtet seit 2009 an der HKB. Ihre Forschung zu Klang, Gesten und Sensorik ist international anerkannt. 2017 erschien ihr Buch Between Air and Electricity.

Konzert
Lua Jungck is known for her innovative approach to sound and performance. Her hybrid live set is a visceral mix of digitally processed field recordings, electronic beats, and tonal debris.
Lua Jungck transitioned into electronic music, oscillating between producing club-focused music and engaging with experimental spaces. For the dance floor, she merges loud and heavy bass, processed field recordings, and fragmented textures from abstract synthesis, blending chaos with club energy, moving fluidly between deconstructed and reconstructive, boundary-pushing electronic music.